Endlich Sommer! Der August wird richtig schön

Sommer am Main
Sommer am Main

Noch 2 Tage, liebe Leser, dann ist es endlich so weit: der 01. August DIE SOMMERFERIEN, sind endlich da! Freuen Sie sich auch schon auf die schönste Zeit des Jahres? Egal, ob Sie weg fahren, bei uns zu Gast sind oder auch zu Hause bleiben, lassen Sie mich Ihnen vorab schon wunderschöne und erholsame Ferien wünschen.

Wie jedes Jahr, haben sich viele Randersackerer was einfallen lassen und ein tolles Ferienprogramm für die Kinder zusammen gestellt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Aktiven herzlich bedanken. Ihr Engagement, Ihr Ideenreichtum hat auch meinen Kindern in den vergangen Jahren so manches tolle Ferienerlebnis beschert.

Und was ist mit den Großen??

Die kommen natürlich auch nicht zu kurz! Sommerfeste, Weinfeste und eine informative Veranstaltung rund um Tradition und Brauchtum laden ein, die warmen Abende zu genießen und mit Familie, Freunden und Nachbarn zu feiern.

Vom 10.08. bis 15.08. veranstaltet das Gasthaus Teufelskeller eine Traditionellen Festtage. Herrliche Weine und so manches fränkische Schmankerl warten in der idyllischen Gaststätte zwischen Weinberg und Main auf Sie.

Vom 11.08. bis 15.08. lädt das Weingut Alfred Schmachtenberger zum Sommerfest.

Am 15.08. Findet „Kräuterbüschel“ in der Kirche statt. Eine alte Tradition zu Mariä Himmelfahrt, die auch bei uns liebevoll gepflegt wird

Ab dem 20.08. bis zum 22.08. findet das urige Hof- und Tanzplanfest statt. Ein kleines, stimmungsvolles Weinfest gleich hinter der Kirche, auf das sich die Randersackerer jedes Jahr aufs Neue freuen.

Am 28.08. feiert die SPD am Radweg ihr traditionelles Brückenfest am alten Brückenpfeiler

Am gleichen Tag lädt die Lindelbacher Liste zum Mopedausflug.

Einem schönen August steht nichts mehr im Wege. Genießen Sie die herrlichste Zeit des Jahres.

Der neue „Nachbar“

Was für mich persönlich unvorstellbar war, ist eingetroffen: Der Terror ist da. In unserer Nachbarschaft. Jetzt wird unser Landkreis in einem Atemzug mit Paris und Nizza genannt. Vermutlich haben viele von Ihnen den großen Polizeieinsatz gestern Abend mitbekommen.

Ein 17jähriger Junge aus Afghanistan hat, offenbar islamistische Parolen rufend, im Regionalzug aus Treuchtlingen nach Würzburg Fahrgäste mit einer Axt angegriffen. Bei Heidingsfeld kam der Zug zum Stehen, der Täter flüchtete zunächst. Er wurde wenig später erschossen, als er auch auf die Polizei losgehen wollte. Gäste aus Hong Kong wurden schwer verletzt, zwei kämpfen noch um ihr Leben. Ebenso eine Frau, die ihren Abendspaziergang machte und den Fluchtweg des Täters kreuzte.

War es bei dem Anschlag im Zug bei München vor einiger Zeit noch einfach ein Irrer, so ist jetzt glasklar: Der Terror ist in Bayern, in unserem schönen, friedlichen Frankenland angekommen. In einer Gegend, in der man sich allenfalls über lärmende Nachbarn zu ärgern brauchte, hat der IS zugeschlagen, in Form eines Sympathisanten.

Und jetzt?

Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht. Ich habe keine Antworten, bin entsetzt und sprachlos, wie vermutlich viele von Ihnen. Alles was ich weiß ist, dass wir uns hüten müssen. Davor von „denen“ zu reden. Es sind nicht „die“. Es sind einige, abscheuliche, grausame Menschen, die die Flüchtlinge in unserem Landkreis erst zu Flüchtlingen gemacht haben. Und dass sich die Täter unter den Flüchtlingen verstecken, ist ebenso ein Angriff auf uns, als auf unsere Gäste wider willen. Es geht den Tätern darum, dass wir tun, was sie nicht können. Nämlich die Flüchtlinge hier zu drangsalieren und zu verfolgen. Ich bin kein Mittel zum Zweck. Und Sie?

Der Innenminister ruft eindringlich zur Besonnenheit auf, und er hat Recht. Lassen Sie uns besonnen sein. Lassen Sie uns beten. Für die Verletzten und Traumatisierten und auch für uns. Darum, dass unsere Herzen immun sein mögen und sich nicht am Hass wahnsinniger Terroristen anstecken. Das ist es, was sie wollen. Sie wollen uns mit Angst vergiften und uns anstecken mit ihrem Hass. So herzlos das klingen mag: Das Leben geht weiter. Möge es unser Leben bleiben, und nicht eines, das wir nur noch vollziehen, regiert von Angst und Unmenschlichkeit.

Veranstaltungen im Juli: Schöne Sommerabende garantiert!

Ja, genau das ist er, der Sommerabend
Ja, genau das ist er, der Sommerabend

Was das Wetter angeht, so hat dieser Sommer sicherlich noch reichlich Luft nach oben. Doch für das Summer-Feeling ist dennoch gesorgt hier bei uns in Randersacker. Abwechslungsreiche Veranstaltungen im Juli sorgen für schöne Abende, egal, was Petrus dazu sagt.

– am 15.07.2016 lädt die Gemeinde Lindelbach zum Weinfest und Beatabend. Nette Gesellschaft, heiße Rhythmen und leckere Kleinigkeiten sorgen für Partyflair. Fehlen nur noch Sie, Ihre Freunde und reichlich gute Laune. Das Fest dauert bis zum 16.07.2016

– Am 16.07.2016 lädt die Vinothek „Fränkische Flaschenpost“ zur Weinprobe. Das Motto lautet: „Ein Sommernachtstraum“. Im urig-romantischen Martinshof können herrliche Sommerweine verkostet und das Leben genossen werden.

– Vom 22.07.2016 bis zum 24.07.2016 lädt die Soli Randersacker zum „SommerWeizen“ auf den Place de Vouvray ein. Der wunderbar gestaltete Platz wird zum Treffpunkt nicht nur für Radsportfreunde. Geselliges Beisammensein, köstliche Speisen und Getränke und hoffentlich das passende Wetter sorgen für einen wunderbaren Sommerabend unter Freunden und Nachbarn.

Na? Ganz schön was los bei uns, oder? Bestimmt sehen wir uns auf einer der Juli-Veranstaltungen. Und wer einfach in Ruhe einen herrlichen Sommerabend genießen will, findet bestimmt ein schönes Plätzchen am Main oder in den Weinbergen.

Wohl Sein! Bild: Rolf Hanke/pixelio.de
Wohl Sein! Bild: Rolf Hanke/pixelio.de

Zwischen Weinreben wächst Europa zusammen

Sind sie nicht schön, die Randersackerer Weinberge?
Sind sie nicht schön, die Randersackerer Weinberge?

Am Wochenende vom 01.07.2016 bis zum 03.07.2016 luden die Jung.Wein.Macher ans Mainufer zum Fest. In diesem Jahr wurden mit großer Freude auch zehn Weinbauern aus unserer französischen Partnergemeinde Vouvray begrüßt. Was wie ein Arbeitsbesuch klingt, wurde schon bald zu einem regen Austausch unter Kollegen. Man erzählte sich von den verschiedenen Methoden und Traditionen im Weinbau.

Die junge Generation der Winzer an Main und Loire fand Unterschiede in den Methoden inspirierend und Gemeinsamkeiten motivierend. Man beschloss, künftig zusammen zu arbeiten und sich rege auszutauschen. Natürlich wurde eine Einladung an die Gastgeber ausgesprochen, bald schon auf Gegenbesuch an die Loire zu kommen. Es ist schön zu sehen, dass Traditionen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sehr stark verbinden können.

Die Jung.Wein.Macher tragen Bewährtes gemeinsam mit ihren Kollegen aus Frankreich weiter und erhalten es auch in der Zukunft. Der Begriff „Gemeindepartnerschaft“ ist zumindest zwischen Randersacker und Vouvray weit mehr als eine Floskel. Er ist gelebte Wirklichkeit. So funktioniert Europa. In diesem Sinne: Salutations à nos amis! À bientôt!

Den ausführlichen Bericht in der Main-Post finden Sie hier.

Bei uns ist jetzt das ganze Jahr „Spargel-Zeit“

Spargel
Ein merkwürdiger Neuankömmling

Hier weiht die Rathausmaus Clara ihre eigene Rubrik ein:

Grüß Euch Gott, miteinander!

Neulich wurde ich sehr unsanft geweckt. Also beschloss ich, einmal nach dem Rechten zu sehen. Ich huschte ins Freie und schaute mich um. Nichts zu sehen. Es war schon fast Mittag und ich wollte gerade wieder durch das seitliche Tor zurück auf den Hof, als ich fast in ein Loch fiel! Gerade so konnte ich mich an einem Hosenbein festhalten. Zum Glück hatte ein Mensch das Loch auch gesehen und war verwundert stehen geblieben.

Ich war viel zu erschrocken, um dem Gespräch zu zu hören. Drinnen wurde es mir dann klar. Dieses Loch konnte nur einen einzigen Sinn haben: Ein Pool für mich, Eure Rathausmaus. Wirklich sehr gerührt verzieh ich sofort den Lärm und die Stolperfalle. „Was sind die Leute doch lieb,“ dachte ich bei mir. „Der Sommer kommt bestimmt noch. Und jetzt kann ich auch schwimmen und plantschen. Direkt vor meiner Haustür!“

Kiliani? Was zum festhalten vielleicht? Landeplatz für Außerirdische??

Später wollte ich meinen Pool begutachten und den Bauleuten Anweisungen geben, die rosa Kacheln bloß ordentlich zu setzen. Und? Das Loch war weg! Stattdessen stand da ein großer Mast. Fast wie ein Spargel sieht er aus. Ich war baff. Was sollte das denn jetzt!? Bald ist Killiani in Würzburg. Solltet Ihr mir am Ende mein eigenes Karussell bauen? Nein, das wäre viel zu viel. Der Mast sieht auch nicht wirklich so aus. Und da wo er steht ist ja auch zu wenig Platz. Direkt neben dem seitlichen Torbogen. Vor den Schaukästen. So dass niemand mehr in Ruhe lesen kann, was die Parteien mitteilen wollen.

Ein hoher Mast, der mitten im Weg steht und keinen Spaß macht. Hm. Wozu könnte man so was brauchen? Damit sich die Leute auf dem Heimweg vom Weinfest irgendwo festhalten können? Oder als Landeplatz? Für diese UFOs vielleicht, von denen man immer wieder hört. Es ist sehr rätselhaft. Ich werde die Ohren für Euch offen halten. Bis dahin, passt auf Euch auf und obacht, wenn Ihr aus der Maingasse kommend auf den Rathausplatz geht. Spargel im Weg.

Herzlichst

Eure Clara

Das Wetter ist schön. Der "Spargel" nicht so sehr.
Das Wetter ist schön. Der „Spargel“ nicht so sehr.

 

Dinge, über die man spricht

Was er wohl so alles zu erzählen wüsste? Der Spielberg im Herbst
Was er wohl so alles zu erzählen wüsste? Der Spielberg im Herbst

Was hier in Randersacker bewegt und beschäftigt, findet hier Platz. Natürlich wissen Sie, was erzählt, besprochen und diskutiert wird. Hier jedoch finden Sie, so weit das möglich ist, auch das Wie und Warum. Sozusagen die Geschichte hinter der Geschichte. Auch sollen hier Standpunkte erläutert und auch unbequeme Fragen gestellt werden.

Und, ob Sie’s glauben oder nicht, bestimmt finden wir auch Positives und Erfreuliches zum beleuchten.

Die jungen Winzer laden ein

Hier wächst, was bald in Gläsern glitzert...der Wein
Hier wächst, was bald in Gläsern glitzert…der Wein

Ein Blick in den Veranstaltungskalender verrät: eine ganze Menge! Vom 01. – 03.07.2016 laden die jungen Weinmacher ans Mainufer ein. Genießen Sie frische, junge Weine und kleine Köstlichkeiten. Die zauberhafte Sommeratmosphäre am Mainufer gibt es noch mit dazu.

Am letzten Tag findet das alljährliche Strandkonzert am Main statt. Musik, guter Wein, nette Gesellschaft: Was braucht man mehr für einen gelungenen Sommertag?